„Trier für Erneuerbare Energie"

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Pressekonferenz zum Auftakt der Einwohneranträge gegen die Trierer Beteiligung am Neubau eines Kohlekraftwerks und für den Ausbau Erneuerbarer Energien angelegte Kampange des neu gegründeten „Bündnisses für Erneuerbare Energien in Trier“. Das Bündnis wendet sich gegen die geplante Beteiligung der Stadtwerke Trier (SWT) am Neubau von mindestens einem Steinkohlekraftwerk. Als Alternative wird die Investition in Erneuerbare Energien gefordert. Diese Anliegen sollen durch zwei Einwohneranträge verwirklicht werden.

Die Aktion wird unter anderem von Greenpeace, BUND, NABU, UWIT
(UmWeltInitiative Trier), Stop-Bure-Gruppe, Multikulturelles Zentrum, KSJ, Astareferat für Ökologie und Mobilität und Campusgrün unterstützt. Auftakt der Aktion ist eine Pressekonferenz mit Kaffee und Kuchen am Dienstag, den 17. April 2007, um 18 Uhr, im Friedens-und Umweltzentrum in der Pfützenstr. 1, in Trier.

Die Stadtwerke Trier planen derzeit, mehrere Millionen Euro in den Neubau eines Steinkohlekraftwerkes der RWE mit zu investieren. Dadurch sollen 10% des Trierer Stromverbrauchs gedeckt werden.

Allerdings blockieren die SWT damit den Ausbau Erneuerbarer Energien in Trier. Denn dies bedeute eine langfristige Bindung der SWT an die Steinkohle. Diese verursacht zusammen mit der Braunkohle den höchsten CO2-Ausstoß.

„Eine Investition in Steinkohle ist völlig unverantwortlich gegenüber den nachfolgenden Generationen. Auch die politischen Ziele der EU werden damit keinesfalls unterstützt“ argumentiert Bündnis-Sprecher.

Sebastian Weismüller:„Alternativen liegen klar auf der Hand. So zeigt beispielsweise das regionale Energiekonzept der Planungsgemeinschaft Trier, dass enorme Potenziale zur Energieeinsparung und zum Ausbau erneuerbarer Energien in der Region Trier vorhanden sind.“

In einer etwa dreisig minütigen Darlegung mit anschließender Fragerunde, stellen der Energieexperte Sebastian Weismüller und die Koordinatorin vom "Bündnis für Erneuerbare Energie in Trier" Tatjana Schneckenburger das Anliegen vor. Als externer Experte ist Porf. Dr. Dr. h.c. Bernd Hamm von der Universität Trier geladen. Zusammen offenbaren die Redner die weitreichenden Auswirkungen der Investition in Kohle und Konzepte zum Ausbau Erneuerbare Energien in Trier.