Klima-Demo in Bonn

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Am gestrigen Sonntag fand kurz vor Beginn der diesjährigen Weltklimakonferenz am Veranstaltungsort Bonn eine Großdemonstration für den Schutz des Klimas und den Ausstieg aus der Kohleverstromung statt, an der circa 25.000 Menschen teilnahmen. Neben vielen weiteren Organisationen rief Greenpeace zur Teilnahme auf und war selber mit einem spektakulären Aufbau vor Ort.

Auch Mitglieder unserer Trierer Gruppe und unserer Jugendgruppe waren zu Gast in Bonn und nahmen an der Demonstration teil.

Unser persönlicher Eindruck dieses Tages wurde besonders geprägt von den zahlreichen Bühnenrednern aus Schwellen- und Entwicklungsländern, die die Folgen des Klimawandels jeden Tag selbst erleben müssen - und Angst um die Existenz ihrer Länder haben.
Es entstand dabei das eigenartige Bild von Repräsentanten aus leider oft als unterentwickelt und weniger fortschrittlich angesehenen Ländern, die mit ihren feurigen Reden den eigentlich doch immer so hoch angesehenen, modernen und mit einem hohen Bildungsniveau versehenen Industrienationen dieser Welt die Realität erklären mussten.
Mit ihrer systemkritischen, investigativen und fordernden Einstellung wirkten die Redner hellwach, zivilisiert, fortschrittlich und zukunftsorientiert, während die gerne so selbsternannten "führenden Nationen" dieser Welt mit ihrem Festhalten an klimaschädlichen Technologien, der Verharmlosung des Klimawandels und der geringen Bereitschaft zur Veränderung dumm, narzisstisch, lahm, alt und wie-von-gestern wirkten.

Die Zukunft gehört denen, die nachhaltig denken!
Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien!
Wer den Klimawandel verharmlost und auf Kohlebagger setzt, der hat keine Zukunft!

Wir fordern einen konsequenten Ausstieg aus der Kohleverstromung!
Wir fordern die Einhaltung des Pariser Kimaabkommens!


Weitere Informationen zur Demonstration, ihrer Forderung und ihren Rednern finden sie im nachfolgenden Link.

Weiterführende Links

Demonstration zur Weltklimakonferenz
Studie: Greenpeace zieht Bilanz: Die Klimaschutzpolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel zwischen 2005 und 2017