Keine Lust auf Plastik!

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150 Millionen Tonnen Plastikmüll haben sich nach Schätzungen bereits in den Weltmeeren angesammelt. Und es werden immer mehr. Dies ist nicht nur tödlich für die marine Fauna, die Plastik mit Nahrung verwechselt und so mit vollem Magen verhungern muss. Die Zerfallsprodukte des Plastik gelangen in die Stoffkreisläufe und wandern über die trophischen Ebenen der Nahrungskette auch zu uns zurück auf den Teller.

Auch die beliebte Plastiktüte ist Teil dieses Problems, denn ihr Anteil am Müll im Meer ist nicht unerheblich. Am vergangenen Sonntag haben deshalb rund 500 Menschen bei einer Greenpeace-Aktion in Berlin ein Zeichen gegen diesen Umstand gesetzt. Auch unsere Gruppe war dort mit vier Personen vertreten.
Um aufzuzeigen, dass es durchaus auch ohne geht, wurden mit Schnüren aus Hanf-Gewebe wiederverwendbare Einkaufsnetze geknüpft – was überraschend einfach ging und zu robusten und super aussehenden Ergebnissen führte. Zahlreiche Passanten interessierten sich für die Aktion und die handwerkliche Tätigkeit vor Ort.

Greenpeace kritisiert die viel zu lasche Selbstverpflichtung der Handelshäuser, Plastiktüten zu minimieren, und fordert ein Verbot von Plastiktüten sowie ein Konzept zum verantwortungsvollen Umgang mit Plastikmüll.

Mehr Infos und Videos zur Aktion gibt es auf unserer Facebook-Seite und unter www.greenpeace.de/meeresschutz