Fukushima kann sich wiederholen

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Der 11.3.2011 war ein historischer Tag. Die Menschheit erleidete die Katastrophe in Fukushima. Am 8. Jahrestag dieses Unglücks haben wir, Greenpeace Trier, uns gemeinsam mit weiteren Atomkraftgegnern auf dem Kornmarkt der Trierer Innenstadt zu einer Kundgebung versammelt.

Mit Redebeiträgen und musikalischer Untermalung wurde den tausenden Opfern gedacht, die bis heute betroffen sind. Wohnraum ist unbewohnbar. Wasser ist radioaktiv kontaminiert. Dennoch gibt die Japanische Regierung weiterhin Gebiete frei, die nach neuesten Greenpeace Messungen unzulässig hohe Strahlenbelastung aufweisen. Damit werden Empfehlungen der UN missachtet und das Kinderrecht auf Gesundheit verletzt.

Gleichzeitig wollen wir im Rahmen dieser Aktion des AntiAtomNetz Trier auch auf die unmittelbare atomare Gefahr in unserer Region aufmerksam machen. Unser Banner mit der Aufschrift "Fukushima kann sich wiederholen – Cattenom abschalten" verdeutlicht dies. Fukushima muss kein Einzelfall bleiben. Das französische Atomkraftwerk Cattenom an der Grenze zu Deutschland und Luxemburg ist mit über 800 meldepflichtigen Störungen seit Inbetriebnahme eines der störanfälligsten überhaupt und somit ein Kandidat für radioaktive Unfälle. Es ist längst bekannt, dass Cattenom ein Sicherheitsrisiko für Mensch und Umwelt darstellt.
Dennoch läuft es weiter.

Greenpeace fordert deswegen die sofortige Abschaltung des AKW Cattenom und einen geordneten Ausstieg aus der Atomkraft, um weitere Katastrophen zu vermeiden und somit Mensch und Umwelt effektiv zu schützen.

Weiterführende Links

Kontaminiertes radioaktiv belastetes Wasser in pazifik, effektive Säuberungsmethoden aufgrund von Kosten ausgeschlossen
Kaum menschen siedlen zurück, nach neuesten messung weiterhin zu hohe Messergebnisse bei Strahlenbelastung
https://www.greenpeace.de/presse/publikationen/fukushima-report-kinder-und-arbei...