Für ein Verbot von Mikroplastik

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Heute, am 14. Februar veranstalteten wir als Hochschulgruppe eine Unterschriftensammlung an der Universität zum Thema Mikroplastik in Kosmetika.
In vielen kosmetischen Produkten - auch von namhaften Marken - stecken Mikroplastik, flüssige und wachsartige Kunststoffe. Diese gelangen durch den Kauf und die Benutzung ins Abwasser, dadurch in die Flüsse und Meere. Folglich gelangen sie in die Nahrungskette, wandern diese hinauf und landen über unseren Teller schließlich bei uns im Organismus.
Diese künstlichen Stoffe lassen sich nur schwer oder gar nicht biologisch abbauen, sondern reichern sich in den Meeren und in organischem Gewebe an. Über deren Umweltverträglichkeit gibt es nur wenige bis gar keine zuverlässigen Kenntnisse.
Andere Länder haben reagiert und erheben Gesetze gegen die Verwendung von Mikroplastik. Und in der Tat könnte die Industrie darauf verzichten, macht es sich mit selbstformulierten Selbstverpflichtungen jedoch zu einfach.

Deutschland muss bei der Gesetzgebung nachziehen!

Neben dem Erhalt von Informationen über dieses weitgehend unbekannte Thema war es daher heute den Studenten und Mitarbeitern der Universität Trier an beiden Campi auch möglich, Protest-Postkarten an die Bundesumweltministerin zu unterschreiben. Darin wird nach einem Verbot von Mikroplastik gebeten und somit zum Schutz der Meere und unserer eigenen Gesundheit aufgefordert.
Es wurden circa 190 Postkarten unterschrieben.

Allen Unterzeichnern Vielen Dank!

Weitere Informationen zu Mikroplastik und damit auch verbunden über den Schutz der Meere können Sie im folgenden Link nachlesen.

 

Weiterführende Links

Greenpeace Deutschland - Meeresschutz-Kampagne