Plastik in Kosmetik? Nein Danke

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Wir zeigten heute an einem Infostand (passenderweise nahe der Innenstadt-Filiale einer einschlägigen Drogeriekette), welche Produkte Plastik - auch Flüssigplastik (!) - enthalten und woran saubere Kosmetik erkannt werden kann (siehe dazu auch angefügten Link). Mit dem Unterzeichnen einer Protestpostkarte konnten die Passanten Umweltministerin Barbara Hendricks für ein Verbot von Kunststoffen in Kosmetikprodukten auffordern. Dabei wurden innerhalb von knapp eineinhalb Stunden 157 dieser Postkarten unterschrieben. Allen Unterzeichnern Vielen Dank für ihren Einsatz zum Schutz der Umwelt!

In Make-Up, Peeling oder Duschgel ist #Plastikdrin: Mikroplastik, flüssige Kunststoffe und Silikone. Über Flüsse gelangen die Stoffe in unsere Meere und gefährden seine Bewohner. In Fischen und Meeresfrüchten rund um den Globus wurden bereits Kunststoffe nachgewiesen. Diese Stoffe sind oft nicht ausreichend getestet worden oder sogar nachweislich umweltschädlich.
Auch der Hersteller Beiersdorf, zu dem unter anderem die Marke Nivea gehört und der ein Image als innovatives, vertrauenswürdiges und verbrauchernahes Unternehmen pflegt, verwendet entgegen eigener Behauptungen Mikroplastik in seinen Produkten.

Wir fordern von Umweltministerin Barbara Hendricks ein Verbot solcher gesundheitsgefährdender Inhaltsstoffe, wozu auch Flüssigplastik gehört!

Weiterführende Links

Greenpeace Hersteller-Check zu Mikroplastik in Kosmetikprodukten
Nivea in Erklärungsnot