Klima- oder Kohlekanzlerin?

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Den heutigen Wahlkampf-Besuch von Kanzlerin Angela Merkel in Trier nutzten wir, um die kritische Frage nach der so positiv angekündigten, aber nur spärlich umgesetzten Klimapolitik zu stellen, die im Wahlkampf nicht vergessen werden darf. Denn: "Dem dynamischen Ausbau der Erneuerbaren Energien steht kein Rückbau klimaschädlicher Kohlekraftwerke gegenüber. Ohne einen beschleunigten Kohleausstieg aber wird Deutschlands Glaubwürdigkeit beim Klimaschutz schweren Schaden nehmen. Klimaschutz braucht Kohleausstieg." (aus der Studie: Klimaschutz durch Kohleausstieg)

Gleichzeitig vergaben wir interessierten Passanten den aktuellen GP-Wahlkompass zur anstehenden Bundestagswahl. Dabei konnten wir auch Angela Merkel persönlich bei ihrem Einzug auf den Vorplatz der Porta eine Ausgabe überreichen.

Dieser Wahlkompass gibt keine Wahlempfehlung ab. Er zitiert lediglich knapp und präzise die Stellungnahmen der größten Parteien zu umweltrelevanten Themen wie Klimaschutz und Verkehr, aber auch zu Globalisierung und Frieden.
Mit ihm möchten wir die Leser motivieren
A) an der Bundestagswahl teilzunehmen und
B) bei der Wahl auch das Gesamt-Thema Umweltschutz nicht aus den Augen zu verlieren, denn trotz aller sonst wichtigen Themen in der Politik gilt: Ohne eine intakte Natur ist unsere Gesellschaft nicht lebensfähig!

In den folgenden Links können sowohl der Wahlkompass, als auch die zitierte Studie eingesehen werden.

Weiterführende Links

Die Online-Version des Greenpeace Wahlkompasses
Studie: Klimaschutz durch Kohleausstieg