Infostand zu Mikroplastik

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Dem Regen trotzend haben heute von 13 bis 16 Uhr die Mitglieder unserer kürzlich erst gegründeten Trierer Greenpeace-Jugend einen Infostand zum Thema "Mikroplastik in Kosmetika" auf dem Kornmarkt betrieben.

Mit vielen tollen interaktiven Ideen wie einem Ratespiel und Visualisierungen durch ein aufgespanntes (echtes) Fischernetz informierten sie die interessierten Passanten über die bedenklichen Inhalte in unseren alltäglichen Kosmetika und die Folgen, die diese künstlichen Stoffe, die auf natürliche Weise nicht abbaubar sind, die Meere vergiften und nachfolgend auch unserer Gesundheit schaden.
Viele Passanten zeigten sich überrascht von diesen Tatsachen, die durch die schillernde Werbung bekannter Markenprodukte allzu leicht untergehen. Unsere Jugendlichen bewiesen ihnen, dass sie in der Lage sind, hinter die Fassade der Marken, ihrer Eigenpräsentationen und Versprechungen gucken zu können, kritisch zu bewerten und sich für den Schutz unserer Umwelt, Gesundheit und der nachkommender Generationen einzusetzen.

Wir bei Greenpeace fordern ein Verbot aller synthetischen Polymere in der kosmetischen Industrie mit bekannter schädlicher Wirkung sowie mit bislang unbekannter Auswirkung auf Mensch und Umwelt unter Anwendung des Vorsorgeprinzips!
Zusätzlich fordern wir das Schließen sämtlicher gesetzlicher Regulierungslücken
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Nähere Informationen zum Thema Mikroplastik in Kosmetika finden Sie in der unten verlinkten Greenpeace-Studie.

Weiterführende Links

Studie: Vom Waschbecken ins Meer - zu den Umweltfolgen von Mikrokunststoffen in Kosmetik- und Körperpflegeprodukten