Billig kommt teuer zu stehen

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Unmengen Antibiotika kommen in der Schweinemast zum Einsatz; die Folge sind Rückstände, die auch eine Gefahr für die Gesundheit der Verbraucher darstellen. Mithilfe einer Schwarzlicht-Apparatur wird es möglich, diese Rückstände selbst erkennen zu können.

Greenpeace-Aktivisten touren aktuell mit genau einer solchen Apparatur quer durch ganz Deutschland, um in über 30 Städten den Verbrauchern die Möglichkeit zu bieten, im Markt gekaufte Schweinekoteletts unter Schwarzlicht betrachten zu können - auf diese Weise lassen sich in den Knochen Antibiotika-Rückstände feststellen, die unter der Speziallampe fluoreszieren. Gleichzeitig informieren die Aktivisten über die Themen Massentierhaltung und gesundheitliche Gefährdung durch den maßlosen Einsatz von Antibiotika. Passenderweise liegen die Stationen der Tour dabei immer nahe Filialen des Billigfleischanbieters Lidl, dessen unverantwortliche Preispolitik mit absurd niedrigen Preisen zu den unhaltbaren Zuständen in deutschen Ställen und damit auch zu der sorglosen Verwendung von Antibiotika beiträgt.

Am 12.8. wird die Tour in Trier vor der Lidl-Filiale am Verteilerring stationieren.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen, vorbeizuschauen und sich selbst ein Bild von den Antibiotika in selbst gekauften Schweinekoteletts machen zu können.

Nähere Infos finden Sie in den folgenden Links.

Weiterführende Links

(Schwarz-)Licht ins Dunkel
Rechtsgutachten: Haltungsregeln für Schweine sind gesetzes- und verfassungswidrig